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Als Instrumentarium zum Aufbau von Verhaltenskulturen wurden die Goldenen Regeln im Rahmen einer Projektwoche im Herbst 2004 an unserer Schule eingeführt. Sechs kurze, prägnante Sätze vermitteln Schülern und Lehrern die für ein friedliches und konstruktives Miteinander grundlegenden Verhaltensweisen. Die "Goldenen Regeln" finden sich überall in unserer Schule - in jedem Klassenraum, in den Treppenhäusern, in der Turnhalle, im Foyer der Schule. Sie gelten immer und überall...Nach diesen Regeln funktioniert unser Schulleben1.Sei höflich und hilfsbereit. 2. Sei rücksichtsvoll. 3. Gib Dir Mühe. 4. Sei sorgsam. 5. Höre anderen zu. 6. Sei aufrichtig. Das in Großbritannien erprobte Konzept orientiert sich an der lernpsychologischen Erkenntnis, dass nicht negative, sondern positive Sanktionierung zu besseren und nachhaltigen Lernerfolgen führt. Insofern stehen Lob und Anerkennung, nicht Maßregelung und Strafe im Vordergrund des Konzepts. Auffallend positive Aktionen und Verhaltensweisen werden regelmäßig gelobt. Visuelles Symbol hierfür sind "Goldene Karten", die gesammelt und später gegen eine kleine Belohnung (nicht unbedingt materieller Art) eingetauscht werden können. Regelverstöße werden zunächst verwarnt ("Rote Karte"), bei Wiederholung erfolgt ein Eintrag in das "Goldene Buch", welches jeder Klassenlehrer für seine Klasse führt. Am Ende jeder Woche bekommt jede Klasse 30 Minuten "Goldene Zeit" geschenkt, welche in besonderer Weise nach den Wünschen der Schüler gestaltet wird. Alle Schüler ohne Eintrag genießen diese Zeit in voller Länge. Schülern mit Einträgen werden pro Eintrag fünf Minuten der "Goldenen Zeit" abgezogen. Zudem veranstalten wir - jeweils vor Ferienbeginn - eine "Goldene Zeit" für die gesamte Schule in der Turnhalle. Alle Schüler ohne Eintrag im Zeitraum zwischen zwei Gemeinschaftsveranstaltungen nehmen dann nochmals an einer Verlosung teil und haben die Chance auf einen Preis aus unserer "Schatzkiste". |
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